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Einteilung der Gewässer

Die nebenstehende Übersichtskarte (noch nicht wieder aktiviert) zeigt die Zuordnung der Gewässer zu Planungseinheiten (PE). Die PE entspricht in der Regel dem Teileinzugsgebiet eines Gewässersystems. Nach offiziellem Sprachgebrauch gilt eine größere, aus mehreren Wasserkörpern bestehende bewirtschaftbare Einheit, die sich hinsichtlich ihrer Belastungen und der darauf auszurichtenden Maßnahmenprogramme vergleichsweise homogen darstellt und ökosystemare Zusammenhänge berücksichtigt, als Planugseinheit.

Beim Klick auf die Karte erscheint eine tabellarische Übersicht mit den einer Planungseinheiten zugehörigen Gewässern.

Karte der Planungseinheiten

Für das Ziel der WRRL, den guten Zustand zu erreichen, gibt es Ausnahmen. In einer intensiv genutzten Kulturlandschaft, wie sie in OWL gegeben ist, hat die historische Entwicklung zu starken Eingriffen in die Gewässerstruktur geführt. Die Gewässer müssen daher, um das Ziel überhaupt zu erreichen, in einen naturnahen Zustand gebracht werden.

Wenn das nur mit einer signifikant nachteiligen Beeinträchtigung unverzichtbarer Nutzungen erreichbar ist, kann der betreffende Wasserkörper als erheblich veränderter Wasserkörper (heavily modified water body (HMWB) ausgewiesen werden. Diese Einstufung ist alle 6 Jahre zu Beginn eines neuen Bewirtschaftungszyklus zu überprüfen.

Anstelle des guten ökologischen Zustands ist für die HMW-Gewässer das gute ökologische Potential vorgegeben. Das Verfahren zur Bewertung der so eingestuften Gewässer zeigt der Vortrag "Das Gute Ökologische Potenzial (GÖP) zur Bewertung
erheblich veränderter Gewässer (HMWB)
" auf.

 

Märzenbächerblüte am Muschelkalkbach (Werre zwischen Bad Meinberg und Detmold)
© 2008, Karlheinz Meier, Detmold. //   Letztes Update :
Lippe-OWL Diemel Oberweser Werre/Bega Ems-OWL Else/Aa Mittelweser