home>wasserrahmenrichtlinie>gewässewrstrukturen Erläuterung zu den Wasserkörpertabellen
Die unter "Strukturen der Wasserkörper" zusammengestellten Tabellen enthalten die in den Steckbriefen zu den Bewirtschaftungsplänen und Maßnahmenprorammen erfassten Gewässer sowie deren einzelne Wasserkörper. Zusätzlich überblickt man die Wasserkörpergruppen (WKG). Die Tabellen sind weiterhin gewässersystematisch nach der Gewässernummer aufgebaut. Wasserkörper, die einer anderen WKG zugeordnet worden sind, enthalten einen Verweis dorthin, sind also doppelt aufgeführt. Die Verlinkung zu den Strukturdiagrammen erfolgt nur innerhalb der WKG. Die Spalte (Z) gibt die Einstufung als natürlicher (n), erheblich veränderter (v) oder künstlicher (k) Wasserkörper im zum Maßnahmenprogramm gehörenden Wassersteckbrief an. Zusätzlich gibt die Zellenfarbe die Bewertung der Allgemeinen Degradation nach folgender Farbskala wieder, wie sie dem PE-Steckbrief zu entnehmen ist.
sehr gut
gut
mäßig
unbefriedigend
schlecht
nicht bewertet
Beim Anklicken der Wasserkörpernummern öffnen sich Strukturdiagramme, die selbsterklärend sind. Erläuternde Informationen dazu enthält das Fließgewässerinformationssystem. Der Nutzer hat die Möglichkeit, sich das gegenwärtigeäußere Erscheinungsbild des ganzen Gewässers oder der einzelnen Wasserkörper über die Diagramme grob vor Augen zu führen, kritisch mit seinen gegebenenfalls vorhandenen Ortskenntnissen zu vergleichen und sich ein eigenes Urteil über die vorgenommene Einstufung zu bilden. Am leichtesten erhält er den Ortsbezug über die zweite Spalte (Gew.-Nr.). Die dortige Verlinkung führt zur Kombination neu gestalteter Strukturdiagramme mit den Bänderdarstellungen auf der Karte. Erläuterungen dazu stehen im Beispiel für den Twierbach. In der viertletzten Spalte (Q) ist die Anzahl der zu sanierenden Querbauwerke in der WKG angegeben. Die dritt- und die zweitletzte Spalte enthalten die Abschätzungen erforderlicher Strukturverbesserungen unter Annahme einer Strahlwirkung mit der Anzahl erforderlicher Strahlursprünge (S) und Trittsteine (T) in den Steckbriefen. Die tatsächliche Anzahl dieser Funktionselemente muss jetzt in den Strahlwirkungskonzepten für die Umsetzungsfahrpläne ermittelt werden. Die letzte Spalte (U) enthält das Jahr 20.. , bis zu dem Umsetzungen erfolgen sollen. In den aktuellen Plänen stehen jetzt fast ausschließlich die auf das Jahr 2015 folgenden Zeiträume 2021/2027. Das Jahr 2012, das erste verbindliche Jahr für die Fertigstellung von Maßnahmen, wird nun lediglich in Verbindung mit Maßnahmen zur Anpassung/Optimierung der Gewässerunterhaltung und für die neu eingeführten Umsetzungsfahrpläne genannt. Diese immer gleichen Informationen fehlen daher in der Tabelle. Das gilt auch für vertiefende Untersuchungen für ein zukünftiges konzeptionelles Vorgehen, für die jetzt ebenfalls einhaitlich das Jahr 2012 genannt wird. Bei unterschiedlichen Planzielen für Querbauwerke (Q) und die Morphologie (M) werden diese Buchstaben vor die Jahreszahl gesetzt. Ein K bedeutet, dass die Maßnahmen auf der Grundlage eines vorhandenen Konzeptes umgesetzt werden sollen.
Der Leser sollte die Strukturdiagramme der Wasserkörper oder auch ganzer Gewässer aufrufen und das dort nachvollziehbare äußere Erscheinungsbild des Gewässers mit den Bewertungen und Zielsetzungen der Tabellen vergleichen. In die bevorstehende Diskussion von Umsetzungsfahrplänen lassen sich dadurch in Verbindung mit eigenen Ortskenntnissen wertvolle Erkenntnisse einbringen.
Das nachfolgende Tabellenbeispiel dient der obigen Erläuterung.