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Zugang zu den Flussgebietstabellen und den Strukturen

Lippe Diemel Nethe Emmer Ems werre Große Aue Neu: Die Kombination von Strukturdiagramm und -karte als Hilfmittel zur Verortung von Strahlursprüngen und Trittsteinen verschafft Ihnen in Verbindung mit Stationsfotos des Gewässers ganz neue Sichten. Klicken Sie dazu auf die fett gedruckte Gew. Nr. in der dritten Tabellenspalte.
(Erläuterungen dazu am Beispiel des Twierbaches). Schritt für Schritt werden, soweit der Herausgeber das leisten kann auch Fotos eingestellt. Testen Sie das am Gruttbach. Eine schnelle Übersicht der Gewässer, an denen Ihnen eine derartige Bildwanderung angeboten wird, finden Sie über das BildvomBach.

Diese neue Anwendung läuft problemlos mit dem Mozilla Firefox ab 3.0, aber auch mit anderen Browsern neuester Version. Im Internet Explorer werden die Strukturdiagramme leider nicht dargestellt, die Fotowanderung ist aber lauffähig.

Zugang zu den Flussgebietstabellen mit Verlinkung zu den Strukturdiagrammen erhalten Sie durch Anklicken des Flussgebiets im obenstehenden Bild oder über den Anfangsbuchstaben des Gewässers Ihrer Wahl, der Sie allerdings nur zu den bis 2003 erhobenen Daten führt. Sie sollten also den Weg über die obige Karte der Teilflussgebiete nehmen.

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W

Dann öffnet sich eine Tabelle mit den Wasserkörpern der Region OWL in der ersten Spalte. Deren Anwahl bringt Informationen, die unten beschrieben werden. Die erste Spalte enthält die Kartierergebnisse bis 2003. In der 2. Spalte finden sie die Strukturkartierdaten des Jahres 2012. Beachten Sie auch die Erläuterungen. Die fett gedruckten Gewässernummern der dritten Tabellenspalte führen zu der schon oben dargelegten Kombination von Strukturdiagramm und -karte, die einen besseren Ortsbezug bringt. Hier wird auch in grober Übersicht das für die Umsetzungsfahrpläne erforderliche Strahlwirkungskonzept, wie es in den Kooperationen erarbeitet wird, dargestellt.

Else/Aa Lippe-OWL Diemel Oberweser Werre/Bega Ems-OWL Mittelweser

 

Sie können sich auch an den Gebieten der Runden Tische orientieren und mit einem Klick in das zutreffende Gebiet "Ihr" Gewässer erreichen.

In der sich öffnenden Tabelle sehen Sie die vorläufige Einstufung der Wasserkörper, erste Messergebnisse der Allgemeinen Degradation und Vorstellungen zu den morphologischen Maßnahmen. Die Anwahl der Wasserkörper ermöglichst den Vergleich mit seinem äußeren Eerscheinungsbild anhand der Strukturdiagramme. Auch das gesamte Gewässer mit seinen Wasserkörpern lässt sich aufrufen. Präsentiert werden kann nur eine Auswahl der insgesamt kartierten Strukturparameter. Weitere Erläuterungen zur Bedeutung der einzelnen Strukturparameter finden Sie in Wort und Bild im Fließgewässerinformationssystem fisdt.

Zu beachten ist, dass alle Diagramme, speziell auch die Wasserkörper- und Gewässertypzuordnung der groben Orientierung dienen, dadurch aber auch einen ersten Gesamteindruck vermitteln können. Offiziell gültige Detailinformationen müssen auf den entsprechenden Seiten der zuständigen Wasserbehörden gesucht werden.

Die angegebenen prozentualen Anteile der Strukturklassen beziehen sich auf die kartierten Gewässer- oder Wasserkörperlängen. Zum orientierenden Vergleich sind als Zielgrößen der Gewässerstruktur Anteile angegeben, die dem Pilotprojekt "Herleitung und Verortung von Belastungsfallgruppen und Maßnahmenfallgruppen" auf den Seiten des Landes NRW zur Umsetzung der WRRL entnommen wurden. Einzelheiten sind dort nachzulesen. Zur Schnellorientierung wird das dortige Zielpostulat, das nach dem jetzigen Kenntnisstand einer Maßnahmenumsetzung davon ausgeht, dass bei den nachfolgend dargestellten Strukturanteilen die Gewässerstruktur für die Zielerreichung des Betrachtungsraumes nicht limitierend wirkt.

1
2
3
4
5
6
7
Struturgüteklasse GSG
mind. 10 %

mind. 30 %

ca. 30 %
max. 30 %
Anteile im Betrachtungsraum

Abb.: Zielgrößen der Gewässerstruktur

Dazu müssen die Abschnitte mit besseren Strukturen so verteilt sein, dass über die Strahlwirkung strukturell schlechte Abschnitte überbrückt werden können. Die Sicherstellung der Durchgängigleit und ein nicht unterbrochenes gewässertyporientiertes Sohlensubstrat sind weitere Voraussetzungen, damit von der Gewässerstruktur keine limitierende Wirkung im Hinblick auf das Ziel des guten Zustandes ausgeht.

 

Märzenbächerblüte am Muschelkalkbach (Werre zwischen Bad Meinberg und Detmold)
© 2008, Karlheinz Meier, Detmold. //   Letztes Update :