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Strahlwirkung

Mit dem Begriff der "Strahlwirkung" wird auf der Suche nach dem Weg zu einem besseren Zustand der Gewässer die Vorstellung verknüpft, dass naturnahe, ökologisch gute Gewässerabschnitte eine positive Wirkung auf den ökologischen Zustand angrenzender, strukturell degradierter Gewässerabschnitte haben können.

Die auf dieser Website vorgestellte Darstellung der Strukturklassen im Säulendiagramm hilft, das Ausmaß einer eventuellen Srahlwirkung im Gewässserverlauf verstehen zu lernen. Für die einzelnen Wasserkörper werden auch weitere allgemein verständlichen Strukturparameter im Diagrammm mit ihrer Häufigkeit und Verteilung dargestellt. Weitere Einzelheiten zur Bedeutung der Gewässerstrukturen und ihrer Darstellung im Säulendiagramm stehen im Fließgewässerinformationssystem "fisdt". Das Land NRW hat die Daten für die vom Herausgeber dieser Seite erarbeitete Auswertung zur Verfügung gestellt.

Das angenommene Ausmaß der Strahlwirkung führt zum Strahlwirkungskonzept, das in NRW die Grundlage für die Entwicklungsplanung der Gewässer ist, um die Zielsetzung nach der WRRL erreichen zu können.

Näheres zu dem vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützten Gutachten , wie durch Berücksichtigung von Strahlwirkung in Fließgewässersystemen die Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie wesentlich kosteneffizienter gestaltet werden kann, finden Sie beim Deutschen Rat für Landespflege (DRL) oder auf den Seiten zur Umsetzung der WRRL in NRW.

Märzenbächerblüte am Muschelkalkbach (Werre zwischen Bad Meinberg und Detmold)
© 2008, Karlheinz Meier, Detmold. //   Letztes Update :